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Strive kauft 2.500 BTC – Warum die Debt-Free-Strategie ASST-Aktien zu einem spannenden Pick macht (Trotz des Preisdrops)

(SeaPRwire) –   Dr. Lena Weber, Senior Analyst bei Crypto Research Group Berlin, hat zu Strive’s jüngster BTC-Anschaffung Folgendes zu sagen: „Strive’s Move ist nicht nur eine Skalierung ihrer Holdings – es ist eine klare Abkehr von dem leveragierten Playbook von Peers wie MSTR. Ihre debt-free Struktur, finanziert durch perpetuelle Vorzugsaktien, reduziert Liquidationsrisiken drastisch. Während MSTR BTC verkaufte, um Dividenden zu decken, doubled Strive down on the dip. Das ist kein FOMO, sondern ein kalkulierter Einsatz auf den langfristigen Wert von Bitcoin – ohne die Last von Schulden.“

Lass uns die Details genauer betrachten: Strive Asset Management (ASST) hat zwischen dem 23. Mai und dem 1. Juni 2.500 BTC zu einem Durchschnittspreis von 74.092 Dollar pro Coin erworben, insgesamt etwa 185,2 Millionen Dollar. Damit steigt das Gesamtportfolio auf 19.000 BTC – Strive ist nun der siebtgrößte öffentliche Unternehmenshalter von Bitcoin, hat Coinbase und Riot Platforms überholt und liegt nur 5.300 BTC hinter Bullish (Platz sechs). Diese Anschaffung war die größte bisher und erfolgte zu einem niedrigeren Durchschnittspreis als die vorherige am 22. Mai (1.109 BTC zu 76.989 Dollar pro Coin), was darauf hindeutet, dass Strive in den Preisrückgang investierte.

Der Timing fiel auf: Strive kaufte, während Peer MSTR (Strategy) 32 BTC verkaufte – seine erste Verkaufsankündigung seit spät 2022 – um Dividenden für seine STRC-perpetuellen Vorzugsaktien zu finanzieren. Diese Verkaufsankündigung erschütterte den Krypto-Markt und drückte BTC auf einen fast einmonatigen Tiefstand von etwa 68.500 Dollar. ASST-Aktien fielen am frühen Dienstag um mehr als 9% auf 15,60 Dollar.

Im Gegensatz zu MSTR, das auf konvertible Schulden und BTC-backed Leverage setzt, finanziert Strive seine Treasury über die Ausgabe von perpetuellen Vorzugsaktien. Analyst Mark Palmer von Benchmark initiierte die Coverage mit einem Buy-Rating und einem Preisziel von 32 Dollar (ca. 93% Aufwärts-potenzial) und nannte dies eine der „differenziertesten Kapitalstrukturen im Bitcoin-Treasury-Sektor“. Palmer hob hervor, dass Strive alle Schulden aus der früheren Akquisition von Semler Scientific abgezahlt hat – keine offenen Schulden, keine belasteten BTC. Strive verwaltet zudem über 2,5 Milliarden Dollar in Vermögenswerten durch seine Asset-Management-Einheit, eine Quelle wiederkehrender Einnahmen für weitere BTC-Anschaffungen.

Strive meldete eine QTD-BTC-Yield von 23,0% und eine YTD-Yield von 36,7% (pro Aktie, berücksichtigt Dilution durch neue Aktienausgaben). Das Amplifikationsverhältnis liegt bei 57,0% – das bedeutet, die BTC-Exposition der Aktionäre wächst schneller als die Preissteigerung von BTC selbst. Bargeldreserven stiegen von 93,3 auf 137,3 Millionen Dollar; CEO Matt Cole erklärte auf X, dass das Bargeld erhöht wurde, um eine 18-monatige Dividendenreserve zu halten. Strive behält zudem seine etwa 50-Millionen-Dollar-Position in MSTRs STRC-Vorzugsaktien.

Was bedeutet das für die Branche? Die Entwicklung von korporativen BTC-Holdings zeigt eine spannende Divergenz. Strive’s debt-free Ansatz steht im Gegensatz zu leveragierten Modellen wie MSTR, die höhere Risiken bei Marktvolatilität bergen. Debt-free Strukturen bieten Stabilität, was riskenverse Investoren anziehen könnte. Der jüngste Preisrückgang von BTC und ASST-Aktien ist vielleicht eine kurzfristige Reaktion, aber langfristig könnten Unternehmen mit soliden Kapitalstrukturen überzeugen. Mit zunehmender regulatorischer Klarheit könnten mehr Unternehmen ähnliche Strategien adoptieren, um gegen Inflation abzusichern und Vermögenswerte zu diversifizieren. Der Gegensatz zwischen MSTRs Verkauf und Strive’s Kauf zeigt zwei Wege: einer fokussiert auf kurzfristige Dividendenverpflichtungen, der andere auf langfristige Akkumulation. Diese Unterschiede könnten die Investorenpräferenzen im kommenden Monat prägen.

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