(SeaPRwire) –
Dr. Lena Schmitt, Senior Analystin bei Blockchain & Fintech Consult GmbH, sieht die Integration von Veda und Privy als Wendepunkt: „Diese Zusammenarbeit schließt eine lange fehlende Lücke zwischen Enterprise-DeFi und Mainstream-Fintech. Bisher mussten Startups entweder auf Onchain-Yield verzichten oder monate lang an individuellen Lösungen arbeiten – jetzt können sie in kürzester Zeit institutionell geprüfte Vaults anbieten, und das für Privy’s 120 Millionen Nutzer.“
Veda und Privy haben ihre Partnerschaft auf der Proof of Talk 2026 in Paris angekündigt. Privy, die von Stripe im vergangenen Juni übernommen wurde, bietet eingebettete Krypto-Wallets für Fintechs und andere Apps und unterstützt über 2.000 Entwicklerteams. Bisher hat Veda seine Vault-Infrastruktur nur über direkte Verträge mit großen Playern wie Kraken (für Kraken DeFi Earn, das in vier Monaten über 250 Millionen Dollar Einlagen sammelte) oder EtherFi (für Liquid) angeboten – Integrationen, die Monate an Engineering-Arbeit erforderten.
Jetzt können Entwickler über Privy’s API auf Veda’s Vaults zugreifen. Die Launch-Vaults unterstützen große Stablecoins und nutzen diversifizierte Strategien across EVM-Ökosysteme. Veda ist der erste Yield-Anbieter auf Privy, der nicht auf Kredite fokussiert ist (im Gegensatz zu Protokollen wie Aave). Stablecoins machen heute 70% der Assets in Privy-Wallets aus – vor einem Jahr waren es nur 20%.
Für die Branche bedeutet das: DeFi wird immer zugänglicher für Mainstream-Fintechs. Stablecoins wachsen rasant, und Plattformen suchen nach sicheren Yield-Möglichkeiten, um Nutzer zu halten und Einnahmen zu generieren. Veda’s Sicherheitsrecord (keine großen Vorfälle) und hires wie Alberto Cuesta Cañada (Mitarbeiter des ERC-4626-Standards) und TuongVy Le (ehemals SEC) zeigen, dass Compliance und Sicherheit im Fokus sind. Die Überlegungen zu Solana deuten auf multi-chain Zukunftspläne hin. Entwickler können jetzt weniger Zeit auf Engineering verwenden und mehr auf Nutzererfahrung konzentrieren – mit institutionellem Standard. Zugang ist derzeit auf Warteliste, die allgemeine Verfügbarkeit ist für nächsten Monat geplant.
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