Deutsche Nachrichtenveranstaltungen finden statt

Paramount-Aktie steigt auf Berichte über Skydance Medias Privatisierungsgeschäft

Paramount Stock

(SeaPRwire) –   Die Aktie von Paramount Global (NASDAQ: PARA) stieg am Donnerstag um 8%, angetrieben durch neue Fusions- und Übernahmeberichte. Diesmal dreht sich der Buzz um die angebliche Übernahme von Paramount durch die Produktionsfirma Skydance.

Laut CNBC führt Skydance zusammen mit den Finanzinvestoren Redbird Capital und KKR aktive Gespräche über den Erwerb von National Amusements, der Holdinggesellschaft, die Paramount kontrolliert und in deren Besitz sich die Stimmrechtsmehrheit von 77% an Paramount befindet. Shari Redstone, derzeit nicht geschäftsführende Vorsitzende von Paramount Global und Präsidentin von National Amusements, spielt in diesem möglichen Deal eine Schlüsselrolle.

National Amusements hält etwa 10% des Eigenkapitals von Paramount im Wert von schätzungsweise 1 Milliarde US-Dollar. Wells Fargo-Analyst Steve Cahall merkt an, dass diese Bewertung einen möglichen “erheblichen Kontrollaufschlag” nicht einschließen könnte. Der vorgeschlagene Deal befinde sich derzeit in einem frühen Stadium und ziele darauf ab, Skydance mit Paramount zu fusionieren, wodurch das Medienunternehmen privatisiert werden könnte. Der Bericht betont jedoch die Unsicherheiten solcher Gespräche und die Möglichkeit eines Scheiterns der Verhandlungen.

Sowohl Paramount als auch Redbird Capital haben sich bislang nicht zu der Angelegenheit geäußert, während National Amusements und Skydance Media noch auf Anfragen von Yahoo Finance reagiert haben.

Neben Skydance gilt Warner Bros. Discovery (WBD) als ein weiterer potenzieller Käufer. Spekulationen kamen auf, als WBD-CEO David Zaslav und Paramount-CEO Bob Bakish sich im Dezember angeblich trafen, um eine mögliche Fusion zu diskutieren. Paramount gilt aufgrund seiner relativ kleinen Größe im Vergleich zu den Wettbewerbern als attraktives Übernahmeziel, zumal die Branche die nächste große Konsolidierungswelle erwartet.

Das aktuelle Marktkapital von Paramount liegt bei etwa 9 Milliarden US-Dollar und ist damit deutlich kleiner als Disneys 171 Milliarden US-Dollar oder Netflix’ fast 240 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen hat sich kürzlich dazu verpflichtet, nicht zum Kerngeschäft gehörende Vermögenswerte im Rahmen seiner Strategie zur Schuldentilgung und Bilanzstärkung zu veräußern. Im letzten Jahr wurde der Verkauf von Simon & Schuster an den Finanzinvestor KKR für 1,62 Milliarden US-Dollar in bar abgeschlossen, nachdem die ursprüngliche Übernahme durch Penguin Random House gescheitert war.

Auch Showtime und die BET Media Group sollen Gegenstand jüngster Verkaufsgerüchte gewesen sein. Im Dezember tauchten Berichte auf, wonach Paramount Gespräche über den Verkauf von BET an den CEO Scott Mills und die Private-Equity-Gesellschaft CC Capital Partners von Ex-Blackstone-Manager Chinh Chu für einen kolportierten Preis von knapp 2 Milliarden US-Dollar führte.

Analysten sehen in einem möglichen Paramount-Deal den Auftakt zu einer neuen Fusions- und Übernahmewelle in der Medienbranche. Die Bank of America-Analystin Jessica Reif Ehrlich prognostiziert, dass auch Warner Bros. Discovery und NBCUniversal in den nächsten 18 bis 24 Monaten von einer Konsolidierung betroffen sein könnten.

Der Artikel wird von einem Drittanbieter bereitgestellt. SeaPRwire (https://www.seaprwire.com/) gibt diesbezüglich keine Zusicherungen oder Darstellungen ab.

Branchen: Top-Story, Tagesnachrichten

SeaPRwire liefert Echtzeit-Pressemitteilungsverteilung für Unternehmen und Institutionen und erreicht mehr als 6.500 Medienshops, 86.000 Redakteure und Journalisten sowie 3,5 Millionen professionelle Desktops in 90 Ländern. SeaPRwire unterstützt die Verteilung von Pressemitteilungen in Englisch, Koreanisch, Japanisch, Arabisch, Vereinfachtem Chinesisch, Traditionellem Chinesisch, Vietnamesisch, Thailändisch, Indonesisch, Malaiisch, Deutsch, Russisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und anderen Sprachen.