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Swan Bitcoin wird beschuldigt, vor dem Zusammenbruch von Prime Trust 1 Mrd. US-Dollar an Krypto zu verschieben

Zusammenfassung

  • (SeaPRwire) –   Prime Trust-Nachlass verklagt Swan Bitcoin wegen angeblicher Krypto-Überweisungen in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar

  • Swan Bitcoin sieht sich einer Rückforderungsklage im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Verwahrers Prime Trust im Jahr 2023 gegenüber

  • Prime Trust-Klage behauptet, Swan Bitcoin habe Vermögenswerte vor der Insolvenzanmeldung transferiert

  • Verschlüsselte Chats und schnelle Abhebungen im Mittelpunkt der Klage gegen Swan Bitcoin

  • Klage gegen Swan Bitcoin erhöht den Druck auf die Bemühungen zur Erholung von Prime Trust im Insolvenzverfahren

Swan Bitcoin sieht sich rechtlichen Schritten wegen angeblicher Vermögensübertragungen vor der Insolvenz von Prime Trust gegenüber. Der Nachlass nach der Insolvenz behauptet, das Unternehmen habe Tage vor dem Zusammenbruch von Prime Trust fast 1 Milliarde US-Dollar in Bitcoin, USDT und Bargeld transferiert. Die in Delaware eingereichte Klage fordert die Rückforderung von Geldern im Rahmen von Bestimmungen zu betrügerischen Überweisungen.

Vorwürfe gegen Swan Bitcoin

Die Klageschrift behauptet, Swan Bitcoin habe 11.994 Bitcoin im Wert von rund 923 Millionen US-Dollar erhalten. Das Unternehmen habe angeblich über 24,6 Millionen US-Dollar in bar und 5 Millionen USDT erworben. Diese Überweisungen sollen Tage vor der Insolvenzanmeldung von Prime Trust im August 2023 stattgefunden haben.

Die Klage hebt einen leitenden Angestellten von Prime Trust hervor, der auch als Berater für Swan Bitcoin tätig war. Diese Doppelrolle habe Swan angeblich Insiderwissen über die sich verschlechternde Finanzlage von Prime Trust verschafft. Die Kommunikation zwischen dem Angestellten und dem CEO von Swan, Cory Klippsten, umfasste verschlüsselte Chats mit automatischen Löschfunktionen.

Swan Bitcoin soll unmittelbar nach einem regulatorischen Treffen mehr als 10.000 Bitcoin abgehoben haben. Die Überweisungen nahmen in den Tagen vor den Gesprächen mit den Aufsichtsbehörden von Nevada zu. Der Nachlass behauptet, Swan habe diese Erkenntnisse genutzt, um sich einen vorrangigen Zugang zu Vermögenswerten zu sichern.

Interne Ledger und Kontotransfers

Prime Trust soll am 25. Mai 2023 ein Ledger mit dem Titel „PT FBO Swan Customers“ erstellt haben. Das Ledger sollte zeigen, dass die Bestände von Swan von den allgemeinen Vermögenswerten getrennt waren. Laut der Klage wurden die Vermögenswerte nicht rechtmäßig als Treuhandschaft für die Kunden von Swan gehalten.

Swan Bitcoin soll eine teilweise Auszahlung in eine vollständige Vermögensräumung umgewandelt haben. Mitarbeiter von Prime Trust bemühten sich, diese Bewegungen vor Geschäftsschluss zu bearbeiten. Der Nachlass argumentiert, dass der Zeitpunkt auf koordinierte Insider-Aktionen hindeutet, um normale Verfahren zu umgehen.

Die Klage behauptet, Swan habe nach dem Insolvenzrecht bevorzugte Übertragungsmechanismen genutzt. Sie zielt darauf ab, zukünftige Ansprüche von Swan bis zur Rückerstattung zu verhindern. Das Gericht wird prüfen, ob die Überweisungen betrügerische oder bevorzugte Handlungen darstellten.

Rechtliche und finanzielle Auswirkungen

Die Rechtsstreitigkeit ist Teil umfassenderer Bemühungen zur Rückforderung der fehlgeleiteten Vermögenswerte von Prime Trust. Swan Bitcoin könnte zur Rückzahlung von vorzeitig übertragenen digitalen Vermögenswerten, Bargeld und Stablecoins gezwungen werden. Aufsichtsbehörden und Gerichte werden die Rechtmäßigkeit der Nutzung von Insiderwissen für Abhebungen bestimmen.

Der Fall Prime Trust unterstreicht die Risiken in Custodian-Kunden-Beziehungen, die Krypto-Assets betreffen. Der Nachlass behauptet, dass Swan Bitcoin Gelder vor anderen Kunden transferiert hat. Rechtliche Ergebnisse könnten zukünftige Verwahrungspraktiken und Insolvenzerholungen in der Kryptowährungsbranche prägen.

Das Gericht wird verschlüsselte Kommunikation, Zeitpläne und Ledger-Anpassungen prüfen. Swan Bitcoin hat sich öffentlich noch nicht zur Klageschrift geäußert. Das Verfahren kann sowohl die Geschäftstätigkeit von Swan als auch breitere Branchenpraktiken bei der Sicherung von Vermögenswerten beeinflussen.

Swan Bitcoin wird mehrfach als Hauptbeklagter genannt. Der Fall entwickelt sich weiter mit erheblichen Auswirkungen auf das Krypto-Custody-Recht. Die Wiederbeschaffung von Vermögenswerten und die behördliche Überprüfung bleiben zentrale Punkte der laufenden Rechtsstreitigkeiten.

 

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