Deutsche Nachrichtenveranstaltungen finden statt

Nach der Ergreifung von Maduro taucht Venezuelas 60-Milliarden-Dollar-Bitcoin-Reserve auf

TLDR

  • Geheimdienstberichte deuten darauf hin, dass Venezuela ab 2018 heimlich 600.000–660.000 Bitcoin im Wert von 60–67 Milliarden Dollar durch Goldtausch, Ölverkäufe in Tether und Beschlagnahmungen von Mining-Operationen angesammelt hat.
  • Der angebliche Bitcoin-Hort würde Venezuela zu einem der größten Bitcoin-Inhaber der Welt machen, vergleichbar mit den Beständen von BlackRock und MicroStrategy.
  • US-Behörden haben nach der Festnahme von Präsident Maduro drei Optionen: Die Vermögenswerte einfrieren, sie zu einem US Strategic Bitcoin Reserve hinzufügen oder durch Auktionen liquidieren.
  • Deutschlands Verkauf von 50.000 BTC im Jahr 2024 führte zu einer 15–20%igen Marktkorrektur, was Venezuelas 12-fach größeres Reserve zu einem großen Problem für die Marktstabilität macht.
  • Wenn die Bitcoin eingefroren oder als strategische Reserve gehalten werden, wären sie für 5–10 Jahre blockiert, was potenziell höhere Preise durch eine reduzierte Angebot unterstützen könnte.

(SeaPRwire) –   Venezuela könnte eine der größten Bitcoin-Reserven der Welt kontrollieren. Geheimdienstberichte deuten darauf hin, dass das Land über mehrere Jahre zwischen 600.000 und 660.000 BTC angesammelt hat. Die Enthüllung erfolgte nach der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte im Januar 2026.

Der angebliche Vorrat wird bei aktuellen Preisen auf zwischen 60 und 67 Milliarden Dollar geschätzt. Dies platziert Venezuela neben institutionellen Giganten wie BlackRock und MicroStrategy als großer Inhaber. Die Ansammlung begann Berichten zufolge ab 2018 über mehrere Kanäle.

Venezuela hat zwischen 2018 und 2020 etwa 2 Milliarden Dollar an Gold-Einnahmen in Bitcoin umgewandelt. Das Land verkaufte Gold aus dem Orinoco Mining Arc zu einem durchschnittlichen Bitcoin-Preis von 5.000 Dollar pro Münze. Allein diese Tranche ist jetzt etwa 36 Milliarden Dollar wert.

Das Regime hat zudem die staatliche Ölgesellschaft PDVSA angewiesen, von 2023 bis 2025 Rohöl-Zahlungen in Tether zu akzeptieren. Diese Stablecoin-Zahlungen wurden dann in Bitcoin umgewandelt, um eine Exposition gegenüber dem US-Dollar und Kontoeinfrierungen zu vermeiden. Die Strategie half Venezuela, internationale Sanktionen zu umgehen.

Zusätzlicher Bitcoin stammt aus beschlagnahmten inländischen Mining-Operationen. Kombinierte Quellen ergaben eine geschätzte Gesamtmenge von über 600.000 Münzen. Dies entspricht etwa 3% der zirkulierenden Bitcoin-Vorräte.

Marktauswirkungen und Angebotssorgen

Die Größe von Venezuelas Reserve wirft Bedenken hinsichtlich der Marktstabilität auf. Deutschland verkaufte 2024 50.000 BTC, was eine 15–20%ige Marktkorrektur auslöste. Venezuelas angebliche Bestände sind zwölf Mal größer als Deutschlands Verkauf.

US-Behörden müssen nun entscheiden, wie sie mit den Vermögenswerten umgehen. Drei Szenarien werden erwogen: Die Bitcoin könnten für Jahre in Rechtsstreitigkeiten eingefroren werden, zu einem US Strategic Reserve hinzugefügt werden oder durch Auktionen liquidiert werden – obwohl Analysten dies als unwahrscheinlich betrachten.

Das Einfrieren der Vermögenswerte oder ihre Aufnahme in eine strategische Reserve würde das Angebot für 5–10 Jahre blockieren. Dieses Szenario könnte höhere Bitcoin-Preise unterstützen, indem die verfügbare Liquidität reduziert wird. Märkte beobachten genau die offizielle Bestätigung und politische Entscheidungen.

Venezuelas grassrootse Crypto-Adoption wuchs rapide unter wirtschaftlichem Druck. Bis Ende 2025 nutzten bis zu 10% der Lebensmittelzahlungen Kryptowährung. Fast 40% der Peer-to-Peer-Transaktionen involvierten Krypto-Assets. Überweisungen via Stablecoins machten fast 10% der Einflüsse aus. Venezuela belegte nach Chainalysis-Daten etwa den 17. Platz weltweit bei der Crypto-Adoption.

Eine Übergangsregierung Venezuelas könnte krypto-freundliche Politik verfolgen. Änderungen könnten relaxierte Mining-Beschränkungen und Bemühungen zur Rückgewinnung der angeblichen Bitcoin-Bestände umfassen. Das Bitcoin bleibt jedoch effektiv blockiert, bis private Schlüssel übergeben werden oder rechtliche Ansprüche gelöst sind.

Die Festnahme von Maduro erhöht die Unsicherheit auf den Kryptomärkten. Bitcoin stieg nach der Nachricht von seiner Festnahme auf 93.000 Dollar. Kurzfristige Volatilität wird erwartet, da Details über die tatsächliche Größe und Lage der Reserve bekannt werden.

Private Schlüssel zu den Wallets bleiben ein kritisches Unbekanntes. Ohne Zugang zu diesen Schlüsseln kann das Bitcoin nicht bewegt oder verkauft werden. Diese technische Realität könnte das Angebot unabhängig von rechtlichen Verfahren blockiert halten.

Der Artikel wird von einem Drittanbieter bereitgestellt. SeaPRwire (https://www.seaprwire.com/) gibt diesbezüglich keine Zusicherungen oder Darstellungen ab.

Branchen: Top-Story, Tagesnachrichten

SeaPRwire liefert Echtzeit-Pressemitteilungsverteilung für Unternehmen und Institutionen und erreicht mehr als 6.500 Medienshops, 86.000 Redakteure und Journalisten sowie 3,5 Millionen professionelle Desktops in 90 Ländern. SeaPRwire unterstützt die Verteilung von Pressemitteilungen in Englisch, Koreanisch, Japanisch, Arabisch, Vereinfachtem Chinesisch, Traditionellem Chinesisch, Vietnamesisch, Thailändisch, Indonesisch, Malaiisch, Deutsch, Russisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und anderen Sprachen.