Zusammenfassung
- SBI Securities und Rakuten Securities planen, sobald die Regeln finalisiert sind, Krypto-Investmentfonds anzubieten.
- Die Produkte könnten es Investoren ermöglichen, über reguläre Broker-Konten Zugang zu Krypto zu erhalten.
- Firmen verbunden mit Nomura, Daiwa und Mizuho untersuchen ebenfalls Krypto-Fondsprodukte.
- Japan könnte Kryptowährungen unter den überarbeiteten Marktregeln als Finanzprodukte klassifizieren.
- Spot-Krypto-ETFs und Investmentfonds könnten im Rahmen des japanischen Roadmaps von 2027 bis 2028 vorankommen.
SBI Securities und Rakuten Securities in Japan bereiten sich darauf vor, sobald die Financial Services Agency die Regeln für digitale Vermögenswerte-Fonds endgültig festlegt, Krypto-Investmentfonds anzubieten, wie ein Bericht von Nikkei Asia berichtet.
Die geplanten Produkte würden Kunden ermöglichen, durch normale Broker-Konten Zugang zu Krypto zu erhalten, anstatt Konten auf Krypto-Börsen zu eröffnen oder Wallets direkt zu verwalten. Dieser Ansatz könnte Bitcoin- und Ethereum-Zugang innerhalb von Investmentfonds- und Exchange-Traded Fund-Strukturen platzieren, die japanischen Einzelinvestoren bereits bekannt sind.
SBI Securities ist das Online-Brokerage-Geschäftsbereich von SBI Group, einem der größten Finanzgruppen Japans. Rakuten Securities ist Teil von Rakuten Group, einem großen Internet- und Finanzdienstleistungsunternehmen. Beide Unternehmen werden voraussichtlich Produkte über ihre zugehörigen Asset-Management-Einheiten entwickeln.
SBI und Rakuten bereiten eigene Krypto-Fonds vor
SBI Securities plant, Produkte anzubieten, die von SBI Global Asset Management entwickelt wurden. Die Fonds sollen sich voraussichtlich auf hochliquid Krypto-Aktivitäten wie Bitcoin und Ethereum konzentrieren, während sowohl Investmentfonds als auch ETFs geprüft werden.
Rakuten Securities bereitet ebenfalls Krypto-Investmentfonds-Produkte über Rakuten Investment Management und andere Gruppenunternehmen vor. Nikkei berichtete, dass Rakuten Kunden über Smartphone-Apps Zugang zu den Produkten erhalten möchte, was der Art entspricht, wie viele Einzelinvestoren ihre Wertpapierkonten bereits verwalten.
Die Produkte würden Investoren einen indirekten Zugang zu Krypto-Aktiva über regulierten Fondsstrukturen bieten. Dadurch wird der Bedarf an Direktverwahrung, Privatschlüsselverwaltung oder direktem Börsenhandel reduziert.
Die Pläne kommen zustande, während japanische Finanzunternehmen den Nachfrageanstieg nach Spot-Krypto-Produkten im Ausland beobachten. US-Spot-Bitcoin-ETFs wurden im Januar 2024 genehmigt und wuchsen später gemäß SoSoValue-Daten, die in Marktdokumentationen zitiert wurden, auf mehr als 100 Milliarden Dollar Nettovermögen.
Weitere japanische Brokerages prüfen Krypto-Produkte
Eine Umfrage von Nikkei an 18 Unternehmen ergab, dass 11 weitere Unternehmen Krypto-Fonds anbieten könnten, sobald das regulatorische Rahmenwerk klar ist. Die Gruppe umfasst Nomura Securities, Daiwa Securities und Mizuho Securities.
SMBC Group, einschließlich SMBC Nikko, hat angeblich eine Arbeitsgruppe gebildet, um mögliche Krypto-Fondsprodukte zu untersuchen. Asset Management One, verbunden mit Mizuho Financial Group, hat ebenfalls frühzeitige Forschung begonnen.
Der Interesse zeigt, dass Krypto-Investmentfonds nicht nur von Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte, sondern überall in der traditionellen Finanzbranche Japans geprüft werden. Brokerages scheinen sich vor dem Abschluss der endgültigen Regeln vorzubereiten, damit sie schnell handeln können, wenn die Genehmigung möglich ist.
Für Einzelinvestoren könnten die Produkte einen Zugang zu Krypto über dieselben Konten bieten, die für Aktien, Anleihen, Fonds und ETFs genutzt werden. Diese Struktur könnte für Nutzer geeignet sein, die Preisexposition wollen, ohne separate Krypto-Handelsplattformen zu verwenden.
Japans Krypto-Regeln rücken 2027 und 2028 näher
Die Financial Services Agency Japans arbeitet an Regeln, die es Investmentfonds ermöglichen könnten, digitale Vermögenswerte zu halten. Der regulatorische Prozess wird voraussichtlich bis 2027 und 2028 weiter ausgebaut.
Anfang April genehmigte die japanische Regierung einen Entwurf zur Änderung, der Kryptowährungen als Finanzprodukte unter das Financial Instruments and Exchange Act klassifizieren würde, anstatt sie hauptsächlich als Zahlungsmittel zu behandeln. Falls das Gesetz vom Parlament angenommen wird, könnte es in der Haushaltsperiode 2027 in Kraft treten.
Der Wechsel würde digitale Vermögenswerte näher an Japans Wertpapierrahmen bringen. Er könnte klare Offenlegungspflichten, Marktverhaltensregeln und Insiderhandelsbeschränkungen für Krypto-bezogene Produkte hinzufügen.
Japan rückt auch auf eine Roadmap vor, die Spot-Krypto-ETFs bis 2028 ermöglichen könnte. Nomura Holdings und SBI Holdings sollen unter den Unternehmen sein, die Krypto-ETF-Produkte unter dem neuen Rahmenwerk vorbereiten.
SBI hat seine breitere digitale Vermögenswerten-Business fortgesetzt. Das Unternehmen hat Exchange-bezogene Aktivitäten erforscht und hat auch Zahlungsprodukte gestartet, die Bitcoin-, Ethereum- und XRP-Belohnungen bieten.
Der erwartete Start japanischer Krypto-Investmentfonds markiert eine neue Phase für den Zugang von Einzelinvestoren über traditionelle Brokerages. Soweit SBI Securities, Rakuten Securities und andere Unternehmen warten auf die endgültige regulatorische Richtlinie, bevor sie Produkte starten, die direkt an digitale Vermögenswerte gebunden sind.
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