
(SeaPRwire) – Infolge der abklingenden Hochphase für Heimtierprodukte während der Pandemie stehen Investoren vor der Qual der Wahl zwischen (NASDAQ:WOOF) und Chewy (NYSE:CHWY). Beide Unternehmen haben in den letzten Jahren einen deutlichen Abwärtstrend ihrer Aktien verzeichnet, wobei Petco die Liste der schlechten Performer anführt, 22 Prozentpunkte schlechter als Chewy.
Petcos enttäuschende Post-IPO-Performance
Petco ging im Januar 2021 zu 18 US-Dollar pro Aktie an die Börse und seitdem verzeichnete WOOF einen Rückgang von 85 Prozent in den 36 Monaten nach seinem Börsengang. Diese miserablen Ergebnisse haben die IPO-Käufer von Petco im Vergleich zu ihren Pendants, die in Chewy investiert haben, stark enttäuscht. Trotz der enttäuschenden Aktienperformance scheinen die Private-Equity-Gesellschaften, die beide Unternehmen an die Börse gebracht haben, dennoch profitiert zu haben.
Ein Blick auf die Börsengeschichte von Petco zeigt eine wechselhafte Reise mit mehreren Versuchen. Nach dem ersten Börsengang 1994 und einem zweiten 2002 wurde Petco schließlich von TPG und Leonard Green privatisiert. Das Unternehmen wechselte mehrmals den Besitzer, bis es 2015 für 4,6 Milliarden US-Dollar an CVC Capital Partners und den Canadian Pension Plan Investment Board verkauft wurde. Die letzten Eigentümer, die Petco 2021 an die Börse brachten, behielten 81 Prozent der Stimmrechte, sahen sich aber mit Schwierigkeiten konfrontiert, als der Aktienwert abstürzte.
Chewys Geschichte und post-IPO-Widerstandsfähigkeit
Chewy hingegen ging im Juni 2019 zu 22 US-Dollar pro Aktie an die Börse und hat seitdem einen moderateren Rückgang von 10 Prozent in 55 Monaten verzeichnet. 2017 wurde Chewy von PetSmart für 3,35 Milliarden US-Dollar übernommen, um einen Teil von PetSmarts Schulden abzubauen. Trotz eines holprigen Starts haben die Aktienanteile von BC Partners, dem Private-Equity-Konsortium, das die Übernahme von PetSmart leitete, deutlich an Wert gewonnen.
Obwohl Chewys Aktienkursentwicklung relativ besser ist als die von Petco, ist es wichtig anzumerken, dass seine bereinigte EBITDA-Marge nur 1,2 Prozent beträgt, was noch Verbesserungspotenzial bietet. Analysten sind in Bezug auf die beiden Aktien gespalten, wobei 12 von 20 Analysten, die CHWY bewerten, es als Kauf einstufen und einen Anstieg von 25 Prozent prognostizieren, während nur fünf von 14 Analysten, die WOOF bewerten, es als Kauf einstufen und ein Kursziel von 3,38 US-Dollar angeben, was einer Steigerung von 28 Prozent vom aktuellen Wert aus entspricht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Chewy bei einer Entscheidung zwischen Petco und Chewy die bessere Option darstellt, auch wenn Bedenken hinsichtlich seiner Gewinnmarge bestehen bleiben. Letztendlich verdeutlichen beide Aktien die Herausforderungen innerhalb des Heimtiersektors und deuten darauf hin, dass es für Investoren auf der Suche nach Möglichkeiten in dieser Branche bessere Alternativen geben könnte.
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