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Bristol Myers Squibb schließt sich dem Rennen der Großpharmaunternehmen an, die die Onkologie dominieren wollen

image1 7 Bristol Myers Squibb Joins Big Pharma’s Race to Dominate Oncology

Führende pharmazeutische Unternehmen stürzen sich kopfüber in die Onkologie und lösen damit in der Krebsbehandlungswelt einen Hype aus. Bristol Myers Squibb ist das letzte Unternehmen, das sich dieser Bewegung angeschlossen hat und seine Absicht angekündigt hat, Mirati Therapeutics in einem Deal im Wert von bis zu 5,8 Milliarden US-Dollar zu übernehmen.

Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, das Onkologie-Portfolio von BMS mit dem Wirkstoff MRTX1719 von Mirati zu verbessern, der für bestimmte Lungenkrebse vielversprechend ist und ein wichtiger Anreiz für den Erwerb war.

Der Erwerb wurde einstimmig von den Vorständen beider Unternehmen genehmigt. Chris Boerner, CFO und designierter CEO von Bristol Myers Squibb, hob die Bedeutung dieses Schrittes hervor und betonte, dass der Erwerb von Mirati Therapeutics ein weiterer bedeutender Schritt in ihrem Bestreben sei, ihr diversifiziertes Onkologie-Portfolio zu erweitern und die Pipeline von Bristol Myers Squibb für die zweite Hälfte des Jahrzehnts und darüber hinaus zu stärken.

Eli Lilly, ein führender amerikanischer Pharmakonzern, ist ein weiterer großer Akteur, der sich diesem Trend angeschlossen hat, mit der Übernahme des Krebstherapie-Unternehmens Point Biopharma Global für 1,4 Milliarden US-Dollar. Point spezialisiert sich auf Radioligand-Therapien, insbesondere für fortgeschrittene Prostatakrebs-Patienten, die nicht auf hormonelle Behandlungen ansprechen.

Auch Pfizer und Amgen machten Anfang dieses Jahres mit strategischen Übernahmen kleiner Onkologie-Unternehmen Schlagzeilen.

Diese Multi-Milliarden-Dollar-Transaktionen in Kombination mit steigenden Krebsaufklärungsbemühungen und einem Anstieg der weltweiten Krebsinzidenzen haben den Krebstherapiemarkt auf einen enormen Wert von 158 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 katapultiert. Dieser Trend wird sich voraussichtlich fortsetzen und bis 2026 einen Wert von 268 Milliarden US-Dollar erreichen.

Zu den Unternehmen, die Therapien für diesen wachsenden Markt entwickeln, gehört auch Defence Therapeutics Inc. (CSE:DTC) (OTC:DTCFF), ein kanadisches Biopharma-Unternehmen, das sich auf immunonkologische Therapien und Arzneimitteltransporttechnologien spezialisiert hat und sich möglicherweise in derselben Position befinden könnte wie Mirati Therapeutics oder Point Biopharma Global.

Defence Therapeutics ist dem Fortschritt der nächsten Generation von Impfstoffen, Antikrebs-Therapeutika und ADC-Produkten mit seiner proprietären Plattform gewidmet. Zentral für die Plattform von Defence Therapeutics ist die Accum®-Technologie, die die präzise Verabreichung von Biopharmazeutika in ihrer unveränderten Form an Zielzellen ermöglicht. Diese Innovation verspricht eine erhöhte Wirksamkeit und Potenz gegen schwere Krankheiten wie Krebs und Infektionskrankheiten.

Durchbruch AccuTOXTM-Chitosan-Formulierung zeigt Potenzial für die Behandlung von Lymphomen

Defence Therapeutics Inc. (CSE:DTC) (OTC:DTCFF) hat einen bedeutenden Durchbruch gemeldet. Ihre neuartige AccuTOXTM-Chitosan-verkapselte Formulierung hat sich als wirksam erwiesen, um das Wachstum etablierter solider Lymphome zu hemmen und die Tumore im Laufe der Zeit schrumpfen zu lassen.

Die Studie hatte zwei Hauptziele: Erstens, festzustellen, ob AccuTOXTM erfolgreich systemisch verabreicht werden kann, wenn es in Chitosan-basierten Nanopartikeln verkapselt ist, und zweitens, ob dieser Ansatz in Synergie mit gängigen Immun-Checkpoint-Blockern in der Onkologie wirken kann. Die Formulierung wurde zweimal im Abstand von zwei Wochen verabreicht, und die behandelten Tiere wurden bis zu 40 Tage lang beobachtet. Beeindruckenderweise schrumpften die Tumore bei Tieren, die AccuTOXTM-Chitosan-Injektionen sowie gleichzeitig verabreichte Anti-PD-1-Behandlungen erhielten, und die Tiere zeigten längere Überlebensraten.

„Das AccuTOXTM-Molekül kann toxisch sein, wenn es unkonjugiert und/oder systemisch verabreicht wird. Das Defence-Team war in der Lage, diese Einschränkung zu umgehen, indem es es in Chitosan-basierte Nanopartikel einpackte“, erklärte Sebastien Plouffe, CEO von Defence Therapeutics. „Dies ist ein einfacherer und kostengünstigerer Ansatz im Vergleich zur Verwendung von Antikörpern und könnte ein Schlüsselkomponente zukünftiger Verkapselungsstrategien von Defence darstellen“.

Chitosan, ein linearer Polysaccharid aus deacetyliertem und acetyliertem Einheiten, hat eine Vielzahl von kommerziellen und biomedizinischen Anwendungen. Neben seiner Verwendung in Landwirtschaft und Industrie wird es in Verbänden zur Blutstillung und als antibakterielles Mittel eingesetzt. Chitosan kann auch die Arzneimittelabgabe über die Haut erleichtern.

Seine Nutzung als Transportvehikel für unkonjugiertes Accum® oder dessen Varianten hat das Potenzial, die molekulare Medizin zu revolutionieren. Dieser Ansatz könnte die Spezifität der Verbindungen an Tumorstellen erhöhen, während die erforderliche Dosierung minimiert und damit verbundene Nebenwirkungen reduziert werden.

Indem es das AccuTOXTM-Molekül innovativ verkapselt, hat Defence Therapeutics nicht nur bemerkenswerte Tumorschrumpfung erreicht, sondern auch einen möglichen Weg für zukünftige Ansätze in der molekularen Medizin aufgezeigt.

Während Forscher und Unternehmen weiter Grenzen in der Suche nach Krebs-Lösungen verschieben, unterstreicht dieser Fortschritt das enorme Potenzial, bestehende Materialien wie Chitosan mit neuartigen Therapeutika zu kombinieren. Es ist ein Hoffnungsschimmer im andauernden Kampf gegen Lymphome und ein Zeugnis für den unbeugsamen Geist medizinischer Innovation.

Weitere Informationen zu Defence Therapeutics Inc. (CSE:DTC) (OTC:DTCFF) und seiner Accum®-Technologie finden Sie unter