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Analyzing Rivians Struggles: Kann RIVN wieder Momentum gewinnen und sich erholen?

Rivian Stock

(SeaPRwire) –   Letzte Woche brachte Ärger für die Elektrofahrzeug- (EV) Branche, da (NASDAQ: RIVN) und Lucid Group (NASDAQ: LCID) signifikante Rückgänge ihrer Aktienkurse nach enttäuschenden Q4-Quartalsberichten verzeichneten. Während Lucid seine Position über den vorherigen Tiefstständen halten konnte, stürzte Rivian-Aktie auf Allzeittiefstände ab, weit entfernt von ihrem Höchststand nach dem hochkarätigen Börsengang Ende 2021.

Während seines Börsenrausches konnte Rivian einen Marktwert von über 150 Milliarden US-Dollar vorweisen, was sogar Automobilriesen wie Ford Motor Company (F) und General Motors (GM) übertraf. Jedoch hat der Enthusiasmus rund um EV-Aktien zu dieser Zeit, verkörpert durch Teslas erschütternde Marktkapitalisierung von 1,2 Billionen US-Dollar und Lucids Annäherung an 100 Milliarden US-Dollar Bewertung, seitdem nachgelassen.

Blickt man auf 2024 zurück, florieren traditionelle Automobilhersteller wie Ford und General Motors mit Rekordgewinnen aus Verbrennungsmotoren, während viele EV-Startups Schwierigkeiten haben, Gewinne zu erzielen. Selbst Branchenführer Tesla hat seine Betriebsmargen auf die Hälfte des Höchstniveaus gesenkt.

Was plagt also Rivian und seine Mitstreiter im Bereich EV-Startups?

Eine kürzliche Überschrift der Wall Street Journal fasst das Problem treffend zusammen: “EV-Startups hatten Schwierigkeiten, Autos zu bauen. Jetzt haben sie Schwierigkeiten, sie zu verkaufen.” Während Störungen der Lieferkette aufgrund der COVID-19-Pandemie zunächst für den Verkaufsengpass verantwortlich gemacht wurden, sind in den letzten Jahren Fragen zur Nachfrage aufgekommen. Auch Unternehmen wie Polestar, Fisker und Lucid haben ihre Produktionsziele aufgrund schwacher Verbraucherinteresses gekürzt.

Auch 2024 halten Bedenken hinsichtlich der EV-Nachfrage an, verschärft durch Teslas warnende Anmerkung bezüglich möglicherweise niedrigerer Auslieferungszahlen im Vergleich zu 2023. Rivians und Lucids eigene Produktionsprognosen für 2024, die letzte Woche vorgelegt wurden, dämpften weiter die Anlegerstimmung. Rivians Prognose von 57.000 Fahrzeugen für 2024 liegt leicht unter dem Niveau von 2023, während Lucids Prognose von 9.000 Fahrzeugen, obwohl eine Steigerung zum Vorjahr, Analysten dennoch enttäuschte.

Darüber hinaus kämpft Rivian weiterhin mit Cashburn, was Kostensenkungsmaßnahmen wie eine 10-prozentige Reduzierung des Gehaltspersonals zur Folge hatte, die während der Q4-Gewinnmitteilung angekündigt wurde.

Analysten haben auf Rivians Schwierigkeiten rasch reagiert und die Aktie von “kaufen” auf “verkaufen” herabgestuft sowie das Kursziel von 24 US-Dollar auf 8 US-Dollar gesenkt. Auch Truist stufte die Aktie herab und passte das Kursziel von 26 US-Dollar auf 11 US-Dollar an. Derzeit empfehlen nur noch 60% der Rivian-Analysten die Aktie zum “Kauf” oder besser, gegenüber 70% vor einem Monat.

In der Zukunft scheint trotz kurzfristiger Aufwärtsbewegung der Aktie zu Beginn dieser Woche eine nachhaltige Erholung unerreichbar. Die gesamte EV-Branche könnte in den kommenden Quartalen vor Herausforderungen stehen und Stabilisierung makroökonomischer Rahmenbedingungen wie Zinssätze und Preisdynamiken erfordern.

Trotz dieser Hürden verfügt Rivian weiterhin über Stärken, einschließlich einer soliden Bilanz und einem Ruf für hochwertige Produkte. Um jedoch die Dynamik zurückzugewinnen, muss sich das Unternehmen auf den Ausbau der Produktion, die Einführung neuer Modelle und die Erreichung der Profitabilität konzentrieren. Der Rat von Tesla-CEO Elon Musk zur Kostensenkung und Priorisierung der Produktionseffizienz unterstreicht den steinigen Weg für Rivian.

Zusammenfassend steht Rivian vor gewaltigen Herausforderungen, insbesondere vor dem Hintergrund eines schwierigen makroökonomischen Umfelds. Die Erreichung der Profitabilität und operativen Effizienz werden entscheidend sein, um die Wende herbeizuführen und das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen.

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