TLDR
- Die Aktien von USA Rare Earth stiegen um 16,15 % auf 25,69 USD nach der Ankündigung von Project Vault durch das Weiße Haus, einer 12-Milliarden-USD-Initiative zur Errichtung einer strategischen Lagerhaltung von Mineralien
- Das Programm kombiniert 1,67 Mrd. USD privates Kapital mit einem Darlehen von 10 Mrd. USD der Export-Import Bank, um kritische Seltenerdmaterialien zu sichern
- Die Magnetfabrik von USAR in Stillwater, Oklahoma, steht kurz vor der kommerziellen Produktion; die Inbetriebnahme ist für früh 2026 geplant
- Das Unternehmen stärkte seine Bilanz mit einer im Januar 2026 abgeschlossenen PIPE-Finanzierung in Höhe von 1,5 Mrd. USD, wodurch die Gesamtkasse auf über 400 Mio. USD stieg
- Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das 4. Quartal 2025 ist für den 5. Februar geplant; die konsensuelle Schätzung geht von einem Verlust von 12 Cent pro Aktie aus
(SeaPRwire) – USA Rare Earth, Inc. (NASDAQ: USAR) erlebte in der heutigen Handelsession einen deutlichen Anstieg, bei dem die Aktien um 16,15 % auf 25,69 USD stiegen (Stand: 15:11:22 EST). Der Anstieg folgt auf eine wichtige Politikankündigung des Weißen Hauses, die die einheimische Seltenerdmineralienindustrie umgestalten und die langfristigen Aussichten des Unternehmens erheblich verbessern könnte.

Project Vault signalisiert die Regierungsverpflichtung zur Unabhängigkeit von Seltenerden
Die vorgestellte Project Vault ist eine ehrgeizige 12-Milliarden-USD-Initiative, die darauf abzielt, eine strategische Lagerhaltung von Mineralien aufzubauen und die amerikanische Abhängigkeit von chinesischen Seltenerdlieferungen zu verringern. Das Programm sichert kritische Materialien wie Neodym und Praseodym (NdPr), die essentielle Komponenten in der High-Tech-Herstellung und der Verteidigung sind.
Die Finanzierungsstruktur kombiniert 1,67 Mrd. USD privates Kapital mit einem Darlehen von 10 Mrd. USD der Export-Import Bank und zeigt eine koordinierte Handlung von Regierung und Industrie, um Schwachstellen in den Lieferketten anzugehen.
Die Ankündigung hat besondere Bedeutung angesichts der jüngsten Marktvolatilität. USA Rare Earth erlebte letzte Woche einen Abverkauf nach Berichten, dass die Regierung von garantierten Preismechanismen zurücktrat. Der heutige Lagerplan adressiert diese Bedenken, indem er eine staatliche Intervention auf der Nachfrageseite statt durch direkte Preiskontrolle signalisiert.
Strategische Positionierung durch einheimische Produktion
Die Annäherung der Regierung an große Automobilhersteller und Technologieunternehmen deutet auf eine Strategie hin, um einheimische Nachfrageanker für kritische Mineralien und Magnete zu schaffen. Dieser Ansatz könnte die langfristige Transparenz der Abnahme für Seltenerdentwickler verbessern, was insbesondere die Einrichtung von USA Rare Earth in Stillwater, Oklahoma, begünstigt.
Die Stillwater-Fabrik ist eine der ersten großangelegten Magnetproduktionsanlagen in den Vereinigten Staaten. Sie ist darauf ausgelegt, Neodym-Eisen-Bor-Magnete (NdFeB) herzustellen und dient der Verteidigung, der Luftfahrt, der Automobilindustrie und anderen hochwachsenden Sektoren. Das Unternehmen installiert Schlüsselgeräte und baut Linie 1a zusammen; die Inbetriebnahme ist für früh 2026 geplant.
Finanzielle Stärkung und strategische Akquisitionen
USA Rare Earth absolvierte im Januar 2026 eine PIPE-Finanzierung in Höhe von 1,5 Mrd. USD, wodurch die Gesamtkassenreserven auf mehr als 400 Mio. USD stiegen. Diese Mittel werden für Anlagenupgrades, erweiterte Magnetfinishkapazitäten und die Vervollständigung von Linie 1b verwendet, was die Gesamtproduktionskapazität für NdFeB-Magnete auf etwa 1.200 Tonnen erhöhen wird.
Die Akquisition von Less Common Metals im November 2025 stärkt die Lieferkette, indem sie kritische Rohstoffe für die Stillwater-Fabrik liefert. Im Dezember 2025 schloss LCM eine Partnerschaft mit Solvay und Arnold Magnetic Technologies Corp., um eine stabile Quelle hochwertiger Seltenerdmaterialien zu gewährleisten.
Ergebnisaussicht für das 4. Quartal und operative Herausforderungen
USA Rare Earth plant, am 5. Februar die Ergebnisse für das 4. Quartal 2025 zu veröffentlichen. Die Zacks-Schätzung geht von einem Verlust von 12 Cent pro Aktie aus, was gegenüber sieben Cent in den vergangenen 60 Tagen nach unten revidiert wurde.
Das Unternehmen navigiert weiterhin durch die Herausforderungen, die mit seiner Pre-Revenue-Phase einhergehen. Steigende operative Ausgaben, insbesondere Vertriebs-, Verwaltung- und allgemeine Kosten, die durch Anwaltskosten, Beratungsgebühren und eine erhöhte Personalzahl getrieben werden, belasten die Margen weiterhin.
Trotz kurzfristiger Profitabilitätsherausforderungen hat die Aktie außergewöhnliche Renditen erzielt: Sie stieg im Jahresverlauf um 115,92 % und im vergangenen Jahr um 97,65 %, was die Renditen des S&P 500 von 0,64 % (Jahresverlauf) und 14,93 % (vergangenes Jahr) deutlich übertrifft.
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