TLDR
- NYSE Arca und NYSE American haben das Limit von 25.000 Kontrakten für Crypto-ETF-Optionen aufgehoben.
- FLEX-Optionen mit individuellen Konditionen sind nun für 11 Crypto-ETFs zulässig.
- Die SEC hat die standardmäßige 30-tägige Wartefrist für die Regeländerung aufgehoben.
- ETFs von BlackRock, Fidelity, ARK, Bitwise und Grayscale sind einbezogen.
- Nasdaq ISE schlägt vor, das Kontraktlimit für IBIT auf 1 Million zu erhöhen.
(SeaPRwire) – NYSE Arca und NYSE American haben das Limit von 25.000 Kontrakten für Optionen auf 11 Crypto-ETFs aufgehoben. Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat die standardmäßige 30-tägige Wartefrist aufgehoben, wodurch die Änderungen sofort wirksam werden.
Die Regelanpassungen bringen Crypto-ETF-Optionen mit anderen auf Rohstoffen basierenden ETF-Optionen in Einklang. Sie ermöglichen es Anlegern, größere Positionen zu halten und fortgeschrittene Handelsstrategien zu nutzen. „Die Aufhebung des Positionslimits verbessert die Effizienz des Crypto-Optionshandels“, erklärten SEC-Beamte.
NYSE ARCA & NYSE AMERICAN ENTFERNEN LIMITS FÜR BTC & ETH ETF OPTIONEN
Die Börsen haben die Positionslimits von 25.000 Kontrakten für Spot-Bitcoin- und Ether-ETF-Optionen abgeschafft.
Crypto-ETF-Optionen werden nun an allen großen US-Börsen wie Standard-Rohstoff-ETF-Optionen behandelt. pic.twitter.com/vnE0SQNwVh
— Coin Bureau (@coinbureau) 22. März 2026
Die betroffenen Produkte umfassen BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT), Fidelitys Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) und ARK 21Shares Bitcoin ETF (ARKB). Auch Optionen auf Bitwise- und Grayscale-Bitcoin- und Ether-ETFs sind einbezogen.
FLEX-Optionen und Handelsflexibilität
Die Änderung ermöglicht außerdem FLEX-Optionen, die nicht standardmäßige Basispreise, Verfallsdaten und Ausübungsstile zulassen. Diese Flexibilität unterstützt ausgeklügelte Strategien, die zuvor durch feste Börsenregeln eingeschränkt waren.
Marktteilnehmer können nun Crypto-ETF-Optionen genauso nutzen wie andere Rohstoff-ETFs. Zuvor bestehende Preisfindungsbeschränkungen wurden aufgehoben, was einen reibungsloseren Handel und mehr Liquidität ermöglicht. „Der neue Rahmen unterstützt sowohl Risikomanagement- als auch Market-Making-Aktivitäten“, erklärten NYSE-Beamte.
Diese Anpassungen sollen institutionellen Händlern zugutekommen, indem sie die Kapitaleffizienz verbessern. Die Aufhebung des Limits ermöglicht größere Trades ohne regulatorische Einschränkungen, was bei Hedging- und Arbitragestrategien helfen kann.
Breiterer Branchenkontext und regulatorische Hinweise
Die Genehmigung der SEC setzt einen Trend der Lockerung von Beschränkungen für kryptobasierte Produkte fort. Im vergangenen Juli hatte die Kommission das Limit von 25.000 Kontrakten für Optionen auf den Grayscale Bitcoin Trust ETF (GBTC) aufgehoben.
Außerhalb der NYSE hat die Nasdaq International Securities Exchange einen Antrag gestellt, das Kontraktlimit für IBIT auf 1 Million zu erhöhen. Der Vorschlag befindet sich noch in der Prüfung durch die SEC. Dies deutet auf ein wachsendes Interesse an der Erweiterung der institutionellen Kapazität für den Crypto-ETF-Handel hin.
Marktbeobachter werden voraussichtlich Handelsvolumen und Spreads überwachen, um zu bewerten, wie sich die Aufhebung der Limits auf die Liquidität auswirkt. Börsen und Emittenten zielen darauf ab, robustere Hedging-Instrumente bereitzustellen und die Preisfindung für digitale Asset-Produkte zu verbessern.
Die Maßnahmen der NYSE markieren eine Verschiebung hin zur Behandlung von Crypto-ETF-Optionen wie anderen etablierten Rohstoffderivaten. Investoren und Market Maker verfügen nun über eine erhöhte Flexibilität, und die Branche bewegt sich hin zu einer tieferen Integration von Kryptoprodukten in die Mainstream-Finanzmärkte.
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