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Nvidia (NVDA)-Aktie: Ist dieser neue Chip die Antwort auf OpenAIs Frustrationen?

Kurzfassung

  • Nvidia entwickelt eine neue Inferenz-Computing-Plattform, um OpenAI und anderen zu helfen, KI-Modelle schneller auszuführen.
  • Die Plattform wird einen Chip des Startups Groq enthalten und soll auf der GTC-Konferenz von Nvidia im nächsten Monat in San Jose vorgestellt werden.
  • OpenAI war unzufrieden damit, wie schnell die aktuelle Hardware von Nvidia bestimmte Aufgaben bewältigt, einschließlich Softwareentwicklungsanfragen.
  • Nvidia unterzeichnete eine Lizenzvereinbarung im Wert von 20 Milliarden Dollar mit Groq, was die separaten Gespräche von OpenAI mit dem Chiphersteller beendete.
  • Im September verpflichtete sich Nvidia, bis zu 100 Milliarden Dollar in OpenAI zu investieren, in einer Vereinbarung, die Nvidia eine Beteiligung am Unternehmen einräumte.

(SeaPRwire) –   Nvidia baut laut einem Bericht des Wall Street Journal, der am Freitag veröffentlicht wurde, einen neuen Prozessor, der darauf abzielt, KI-Inferenz schneller und effizienter zu machen.

Inferenz-Computing ist der Prozess, der KI-Modellen wie ChatGPT ermöglicht, auf Benutzeranfragen zu reagieren. Es unterscheidet sich vom Training, wo Nvidia lange dominiert hat.

Die neue Plattform soll auf der GTC-Entwicklerkonferenz von Nvidia im nächsten Monat in San Jose vorgestellt werden. Das System wird einen Chip des Startups Groq enthalten.

NVDA Stock Card

Reuters und Nvidia bestätigten den Bericht nicht umgehend. OpenAI reagierte ebenfalls nicht auf eine Anfrage für eine Stellungnahme.

Der Zeitpunkt ist wichtig. Reuters berichtete Anfang dieses Monats, dass OpenAI unzufrieden damit war, wie schnell die bestehende Hardware von Nvidia bestimmte Workloads bewältigt – insbesondere Softwareentwicklungsaufgaben und KI-zu-KI-Kommunikation.

OpenAI möchte Hardware, die letztendlich etwa 10 % seiner Inferenz-Computing-Bedürfnisse bewältigen könnte. Das ist ein Stück vom Kuchen, das Nvidia offensichtlich nicht verlieren möchte.

OpenAI’s Suche nach schnelleren Chips

Bevor Nvidia eingriff, hatte OpenAI Gespräche mit zwei Chip-Startups – Cerebras und Groq – geführt, um schnellere Inferenz-Chips zu beziehen.

Diese Gespräche hielten nicht an. Nvidia unterzeichnete eine Lizenzvereinbarung im Wert von 20 Milliarden Dollar mit Groq, was die Gespräche von OpenAI mit dem Startup effektiv beendete.

Das ist ein gezielter Schritt. Indem Nvidia Groq an sich band, hielt Nvidia eine wichtige Alternative außerhalb der Reichweite von OpenAI, während gleichzeitig die Chip-Technologie von Groq in seine eigene neue Plattform integriert wurde.

Nvidias breitere Wette auf OpenAI

Die Beziehung zwischen Nvidia und OpenAI geht tiefer als nur die Chip-Belieferung.

Im September sagte Nvidia, dass sie plant, bis zu 100 Milliarden Dollar in OpenAI zu investieren. Die Vereinbarung gab Nvidia eine Beteiligung am KI-Unternehmen und gab OpenAI das Kapital, um fortschrittlichere Chips zu kaufen.

Nvidia ist also sowohl Lieferant als auch Investor – eine Position, die ihr einen starken Anreiz gibt, die Hardware-Bedürfnisse von OpenAI im eigenen Haus zu halten.

Die NVDA-Aktie fiel am 27. Februar, dem Tag vor dem Erscheinen dieses Berichts, um 4,16 %.

Die neue Inferenz-Plattform würde, wenn sie nächsten Monat auf der GTC bestätigt wird, Nvidias direkte Antwort auf den wachsenden Druck von Kunden darstellen, die schnellere, spezialisiertere KI-Verarbeitung benötigen.

Die Tatsache, dass der Chip von Groq in die Plattform aufgenommen wird, deutet darauf hin, dass Nvidia bereit ist, mit Startups zusammenzuarbeiten, anstatt rein mit ihnen zu konkurrieren – zumindest wenn es Rivalen außerhalb der Reichweite seiner größten Kunden hält.

Die GTC-Entwicklerkonferenz ist für nächsten Monat in San Jose geplant, wo Nvidia die formelle Ankündigung erwarten lässt.

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