TLDR
- Der Umsatz fiel im vierten Quartal um 14 % auf 1,10 Milliarden US-Dollar, gegenüber 1,28 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
- Der Umsatz mit Hardware und Zubehör sank von 725,8 Millionen US-Dollar auf 535,6 Millionen US-Dollar.
- Sammlerstücke machen jetzt etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes aus, gegenüber 21 % im Vorjahr.
- Das Nettogewinn fiel von 131,3 Millionen US-Dollar auf 127,9 Millionen US-Dollar.
- Die Bitcoin-Holdings verloren zwischen dem dritten und vierten Quartal an Wert um über 150 Millionen US-Dollar.
(SeaPRwire) – Die Aktien von GameStop (GME) fielen nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse für das vierte Quartal um 0,96 %.
$GME Mixed Results
~EPS: $0.49 vs $0.37 est
~REV: $1.104B vs $1.467B est
-3.24% pic.twitter.com/BHyr9udNhl
— TrendSpider (@TrendSpider) March 24, 2026
GameStop verzeichnete im vierten Quartal einen Umsatz von 1,10 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 14 % gegenüber 1,28 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Die am Dienstag veröffentlichten Ergebnisse spiegeln anhaltenden Druck auf das physische Einzelhandelsmodell des Unternehmens wider.
Der Umsatz mit Hardware und Zubehör – darunter neue und gebrauchte Videospiele – sank stark auf 535,6 Millionen US-Dollar, gegenüber 725,8 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang von rund 190 Millionen US-Dollar in einer einzigen Kategorie.
GameStop Corp., GME

Sammlerstücke waren der einzige Lichtblick. Dieser Sektor macht jetzt etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes aus, gegenüber 21 % im Vorjahr. CEO Ryan Cohen hat das Strategieangebot des Unternehmens öffentlich zugunsten von Sammelkarten und Sammlerstücken verschoben und sich von dem traditionellen Fokus auf Hardware und Software entfernt.
Das Nettogewinn belief sich auf 127,9 Millionen US-Dollar oder 22 Cent pro Aktie, gegenüber 131,3 Millionen US-Dollar oder 29 Cent pro Aktie im Vorjahr. Die bereinigten Gewinne pro Aktie beliefen sich auf 49 Cent.
Kostensenkungen puffern die Bilanz
Auf der Kostenseite sanken die Vertriebs-, Verwaltungs- und Allgemeinkosten von 282,5 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal auf 241,5 Millionen US-Dollar. Die Reduzierung half, die Auswirkungen eines niedrigeren Umsatzes auf die Rentabilität abzufedern.
GameStop gab auch bekannt, ein Abkommen über einen potenziellen Verkauf seiner französischen Aktivitäten unterzeichnet zu haben, Details zu den Bedingungen wurden jedoch nicht angegeben.
Die Bitcoin-Position des Unternehmens fügte eine weitere Komplikation hinzu. GameStop kaufte im vergangenen Jahr 4.710 Bitcoin, deren Wert am Ende des vierten Quartals auf 368,4 Millionen US-Dollar geschätzt wurde – gegenüber 519,4 Millionen US-Dollar zum Abschluss des dritten Quartals. Das entspricht einem Rückgang von rund 151 Millionen US-Dollar in einem Quartal.
Cohens Vergütungsplan und Akquisitionpläne
Der Vergütungsplan des CEO machte im Januar Schlagzeilen, als GameStop einen auf Leistung ausgerichteten Vergütungsplan für Cohen in Höhe von rund 35 Milliarden US-Dollar bekanntgab. Das Abkommen würde ihm Optionen zum Kauf von mehr als 171,5 Millionen GameStop-Aktien gewähren. Die Aktionäre werden voraussichtlich auf einer Sondertagung im März oder April darüber abstimmen.
Cohen sagte im Januar der Wall Street Journal, er untersuche eine große Akquisition eines börsennotierten Unternehmens, mit besonderem Interesse an Konsumgütern oder Einzelhandel. Bislang wurde kein Deal angekündigt.
GameStop hat auch daran gearbeitet, seine physische Präsenz zu reduzieren. Große Spieleherausgeber haben zunehmend zu digitalen Verkäufen und Abonnementdiensten übergegangen und den stationären Handel gänzlich umgangen.
Das Unternehmen gab für das Quartal bereinigte Gewinne pro Aktie von 49 Cent bekannt.
Der Artikel wird von einem Drittanbieter bereitgestellt. SeaPRwire (https://www.seaprwire.com/) gibt diesbezüglich keine Zusicherungen oder Darstellungen ab.
Branchen: Top-Story, Tagesnachrichten
SeaPRwire liefert Echtzeit-Pressemitteilungsverteilung für Unternehmen und Institutionen und erreicht mehr als 6.500 Medienshops, 86.000 Redakteure und Journalisten sowie 3,5 Millionen professionelle Desktops in 90 Ländern. SeaPRwire unterstützt die Verteilung von Pressemitteilungen in Englisch, Koreanisch, Japanisch, Arabisch, Vereinfachtem Chinesisch, Traditionellem Chinesisch, Vietnamesisch, Thailändisch, Indonesisch, Malaiisch, Deutsch, Russisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und anderen Sprachen.
-3.24% pic.twitter.com/BHyr9udNhl