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Fed schreitet vor, um Reputationsrisiko aus der Bankaufsichtspolitik zu entfernen

TLDR

  • Fed schlägt Regel vor, um Reputationsrisiko aus der Bankaufsicht zu entfernen
  • Öffentliche Kommentare sind innerhalb von 60 Tagen nach der Anzeige im Federal Register fällig
  • Prüfer werden angewiesen, sich auf materielle Finanz- und Konformitätsrisiken zu konzentrieren
  • Die Richtlinie besagt, dass Banken Dienstleistungen für rechtmäßige Aktivitäten nicht verweigern sollten

(SeaPRwire) –   Der Federal Reserve Board hat um öffentliche Kommentare zu einem Vorschlag gebeten, der die Entfernung des „Reputationsrisikos“ aus seinem Rahmen für die Bankaufsicht kodifizieren soll. Die Bitte folgt auf frühere Schritte im Juni, um das Konzept aus Prüfungsprogrammen zu eliminieren.

Der Board sagte, dass die darauf abzielt, sicherzustellen, dass Aufsichtsentscheidungen auf materiellen Finanzrisiken beruhen. Er zielt außerdem darauf ab, Klarheit und Konsistenz in der Aufsicht zu verbessern. Kommentare werden 60 Tage nach Veröffentlichung im Federal Register akzeptiert.

Vizepräsidentin für Aufsicht Michelle W. Bowman hat Bedenken über Debanking angesprochen. „Wir haben beunruhigende Fälle von Debanking gehört – bei denen Aufseher Bedenken über Reputationsrisiko nutzen, um Finanzinstitute zu Druck zu setzen, Kunden wegen ihrer politischen Ansichten, religiösen Überzeugungen oder Beteiligung an unbeliebten, aber rechtmäßigen Geschäften zu entbanken“, sagte sie.

Bowman fügte hinzu, dass Diskriminierung aus solchen Gründen unrechtmäßig ist und keine Rolle im Aufsichtsrahmen der Federal Reserve spielt. Der Board erklärte, dass rechtmäßige Aktivität allein kein Grund für Kontoschließungen oder Dienstleistungsverweigerungen sein sollte.

Fokus auf messbare Finanzrisiken

Die vorgeschlagene Regel anweist Prüfer, sich auf konkrete und quantifizierbare Risiken zu konzentrieren. Dazu gehören Kreditrisiko, Liquiditätsrisiko, Operationsrisiko und Konformitätsverletzungen. Der Board sagte, dass Aufsichtsmaßnahmen in Beweisen und dokumentierten Ergebnissen verwurzelt sein müssen.

Gemäß dem Vorschlag sollten Prüfer keine reputatorischen nennen, die mit rechtmäßiger Kundenaktivität verbunden sind. Stattdessen müssen sie prüfen, ob das Risikomanagement einer Bank den Standards für Sicherheit und Solvenz entspricht. Der Board sagte, dass dieser Ansatz einen vorhersehbaren Aufsichtsprozess fördern würde.

Die Aufsichtsbehörde betonte, dass die Änderung die Aufsicht nicht abschwächt. Banken müssen weiterhin starke interne Kontrollen unterhalten und alle geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten. Aufseher werden weiterhin Governance- und Risikomanagementpraktiken evaluieren.

Ansprache von Bedenken über Debanking

Der Schritt der Federal Reserve erfolgt vor dem Hintergrund von Berichten, dass bestimmte Branchen einen eingeschränkten Zugang zu Bankdienstleistungen hatten. Einige Unternehmen in Branchen wie Digital Assets und Kryptowährungen haben bei Kontobeendigungen Bedenken über Reputationsrisiko angeführt.

Der Board erklärte, dass Institutionen Konten nicht allein deshalb beenden sollten, weil ein Unternehmen in einem rechtmäßigen, aber umstrittenen Sektor tätig ist. Er betonte, dass rechtmäßige Unternehmen auf der Grundlage von Finanzrisiken und Konformitätsverläufen bewertet werden müssen.

Der Vorschlag gibt an, dass Aufsichtsrichtlinien vage Standards vermeiden müssen. Prüfer werden angewiesen, bei der Nennung von Mängeln klare Gründe anzugeben. Der Board sagte, dass dies Banken helfen würde, Erwartungen zu verstehen und effektiv zu reagieren.

Die Änderung steht auch im Einklang mit dem erklärten Fokus des Board auf Kernfinanzrisiken. Durch die Entfernung des Reputationsrisikos aus der Aufsichtsrichtlinie will die Aufsichtsbehörde die Aufsicht auf messbare Faktoren konzentrieren. Dazu gehören Kapitalausstattung, Vermögensqualität, Erträge und Liquidität.

Prozess für öffentliche Kommentare und nächste Schritte

Der Board of Governors hat die vorgeschlagene Regel zur öffentlichen Prüfung freigegeben. Interessengruppen, darunter Banken und Verbraucherverbände, können während der 60-tägigen Frist Kommentare einreichen. Nach der Überprüfung der Rückmeldungen kann der Board die Regel überarbeiten und verabschieden.

Der Vorschlag baut auf früheren Ankündigungen auf und spiegelt die aktuelle Aufsichtsphilosophie des Board wider. Er besagt, dass der gerechte Zugang zu Finanzdienstleistungen mit den Standards für Sicherheit und Solvenz übereinstimmen muss. Aufsichtsmaßnahmen müssen an Recht und Beweise gebunden bleiben.

Wenn die Regel angenommen wird, würde sie das Reputationsrisiko formell aus der Aufsichtsrichtlinie der Federal Reserve entfernen. Der Board sagte, dass dies eine größere Präzision in der Aufsichtsentscheidungsfindung gewährleisten würde, während die Anforderungen an regulatorische Konformität beibehalten bleiben.

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