Zusammenfassung
- Fortschritte in der Quantencomputing-Forschung wecken Besorgnis über die anfälligen Legacy-Adressen von Bitcoin.
- Forscher weisen auf 6,51 Mio. BTC hin, die aufgrund exponierter öffentlicher Schlüssel einem höheren Risiko ausgesetzt sind.
- Kurzfristige Angriffsfenster entstehen, wenn Schlüssel während von Transaktionen offengelegt werden.
- Entwickler untersuchen koordinierte Migrationen zu post-quantum-Schutzmaßnahmen.
- Die Debatte über die Zeitpläne für disruptiven Einsatz wächst, während Regierungen Standards vorbereiten.
(SeaPRwire) – Quantencomputing erregt wieder Aufmerksamkeit, da Forscher Bedrohungen für die langfristige kryptografische Sicherheit von Bitcoin skizzieren. Die neueste Analyse zeigt, dass fortschrittliche Maschinen Schwachstellen in bestehenden Public-Key-Systemen aufdecken könnten. Diese Sorge treibt nun neue Diskussionen darüber an, wie das Netzwerk auf mögliche Störungen vorbereitet werden sollte.
Wachsende Ängste als Quantencomputing seine Fähigkeiten erweitert
Experten sagen, dass letztendlich Kernalgorithmen untergraben könnten, die Bitcoin-Transaktionen sichern. Sie weisen zudem darauf hin, dass die beschleunigte Forschung das Thema aus der Spekulation in die strategische Planung verschiebt. Darüber hinaus argumentieren Branchenführer, dass die Größe der Exposition koordinierte technische Maßnahmen erfordert.
David Duong von Coinbase berichtet, dass Bitcoin möglicherweise eine neue Sicherheitsphase betreten könnte, wenn sich das Quantencomputing weiter entwickelt. Er erklärt, dass aufstrebende Maschinen sowohl Signatursysteme als auch Mining-Funktionen kompromittieren könnten. Neue Schätzungen deuten darauf hin, dass bestimmte Adresstypen eine messbare Exposition aufweisen.
BlackRock bestätigte ähnliche Risiken in einer regulatorischen Anmeldung für sein Bitcoin-Produkt. Das Unternehmen gab an, dass Quantencomputing die Zuverlässigkeit bestehender kryptografischer Strukturen schwächen könnte. Zusätzlich fordern Regulatoren in den Vereinigten Staaten und Europa kritische Sektoren auf, sich auf post-quantum-Standards vorzubereiten.
Ein Drittel der Bitcoin-Versorgung als potenziell anfällig identifiziert
Neue Forschungen zeigen, dass Angreifern ermöglichen könnte, ältere Adressformate auszunutzen. Analytiker schätzen, dass etwa 6,51 Millionen BTC einem höheren Risiko ausgesetzt sind, da einige öffentliche Schlüssel onchain erscheinen. Zugleich machen lang inactive Coins einen beachtlichen Anteil dieser exponierten Kategorie aus.
Duong betont, dass Langzeitangriffe Outputs mit sichtbaren öffentlichen Schlüsseln瞄准 könnten. Er weist darauf hin, dass Legacy-Formate wie P2PK und Bare Multisig zu dieser Exposition beitragen. Modernere Formate begrenzen die frühe Offenlegung, offenbaren aber dennoch Schlüssel bei der Ausgabe.
Jede Transaktion offenbart einen öffentlichen Schlüssel vor der Bestätigung, was ein kurzfristiges Angriffsfenster schafft. Spezialisten warnen, dass Quantencomputing letztendlich die Zeit verkürzen könnte, die zur Extraktion privater Schlüssel benötigt wird. Daher prüfen Entwickler weiterhin Migrationspfade zu quantenresistenten Signaturen.
Die Branche ist uneins über Zeitpläne, aber Pläne schreiten allmählich voran
Einige Analytiker argumentieren, dass Quantencomputing innerhalb eines Jahrzehnts disruptive Kraft erlangen wird. Sie verweisen auf steigende Investitionen und die Vorbereitung von Regierungen als Zeichen für beschleunigte Entwicklung. Andere halten die Bedrohung für entfernt und beherrschbar.
Mehrere Bitcoin-Entwickler glauben, dass das Ökosystem verbesserte Schutzmaßnahmen durch breite Zustimmung implementieren kann. Sie weisen darauf hin, dass post-quantum-Signaturschemen bereits in globalen Standards vertreten sind. Die Migration erfordert jedoch koordinierte Maßnahmen, da Millionen inaktiver Adressen nicht antworten können.
Forscher warnen zudem, dass Gegner derzeit Blockchain-Daten für zukünftige Zwecke speichern könnten. Sie behaupten, dass später diese historischen Informationen verarbeiten könnte, um Schlüssel aus älteren Outputs zu extrahieren. Folglich mahnen Experten anhaltende Planung an, um die Resilienz von Bitcoin unter wachsendem technologischem Druck zu erhalten.
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