TLDR
- Bitcoins vergangene Bärenmärkte verzeichneten Rückgänge von 77–85 % vom Höchststand; ähnliche Bewegungen vom Höchststand 2025 bei 126.198 US-Dollar würden Tiefststände nahe 19.000–29.000 US-Dollar implizieren.
- Analysten zufolge sieht der aktuelle Rückgang eher wie eine Korrektur innerhalb eines längeren Aufwärtstrends aus als der Beginn eines vollständigen Bärenmarktes.
- Die wahrscheinlichste Bodenzone wird zwischen 58.000 und 68.000 US-Dollar gesehen, wobei ein tieferer Ausverkauf in den Bereich von 48.000–58.000 US-Dollar möglich ist.
- Vergangene Bitcoin-Zyklen bildeten ihren Boden etwa 12–13 Monate nach ihrem Höchststand, was auf ein Zeitfenster Oktober–November 2026 hindeutet – aber das aktuelle Chart unterstützt diesen Zeitplan nicht eindeutig.
- Wichtige Signale, die auf einen bestätigten Boden hindeuten, sind ein starker wöchentlicher Schlusskurs, zurückeroberter Widerstand und eine Umkehr des wöchentlichen RSI.
(SeaPRwire) – Bitcoin erreichte laut CoinGlass am 6. Oktober 2025 ein Allzeithoch von 126.198 US-Dollar. Seitdem ist der Preis auf rund 71.000 US-Dollar gefallen, was eine Frage aufwirft, die in jedem Zyklus auftaucht: Handelt es sich um eine Korrektur oder den Anfang von etwas viel Schlimmerem?
Die Geschichte liefert einen gewissen Kontext. Bitcoin fiel etwa 85 % von seinem Höchststand 2013, 84 % von seinem Höchststand 2017 und 77 % von seinem Höchststand 2021. Würde sich ein Rückgang gleichen Ausmaßes von 126.198 US-Dollar aus abspielen, könnten die Preise in einem extremen Szenario auf bis zu 19.000 bis 29.000 US-Dollar fallen.
Die technische Analyse des Wochencharts deutet jedoch darauf hin, dass dieser Zyklus möglicherweise nicht genau diesem Pfad folgt. Der langfristige Aufwärtskanal ist intakt geblieben. Die aktuelle Bewegung sieht eher wie ein Rücksetzer nach einem gescheiterten Vorstoß nahe der Oberseite dieser Struktur aus als ein Zusammenbruch in einen mehrjährigen Bärenmarkt.

Trotzdem glauben Analysten nicht, dass der Boden bereits erreicht ist. Der wöchentliche RSI bleibt schwach, und die Dynamik hat sich nicht gedreht. Der Markt wirkt angeschlagen, aber nicht vollständig ausgewaschen.
Wo der Boden liegen könnte
Die auf dem Chart basierende wahrscheinlichste Landezone liegt zwischen 58.000 und 68.000 US-Dollar. Das würde einen Rückgang von etwa 46 % bis 54 % vom Höchststand im Oktober 2025 bedeuten.
Ein tieferer Ausverkauf in den Bereich von 48.000 bis 58.000 US-Dollar – ein Rückgang von 54 % bis 62 % – ist ebenfalls möglich, wenn Angst einen schärferen Verkauf auslöst. Beide Szenarien sind schmerzhaft, liegen aber deutlich über den 80 %-plus Einbrüchen vergangener Zyklen.
Es gibt auch einen optimistischeren Fall. Wenn Käufe schnell zurückkehren, kann ein flacher Tiefststand zwischen 68.000 und 74.000 US-Dollar nicht ausgeschlossen werden.
In vergangenen Zyklen erreichte Bitcoins Boden etwa 12 bis 13 Monate nach dem vorherigen Höchststand. Das würde einen potenziellen Tiefststand um Oktober bis November 2026 bedeuten, wenn das Hoch vom Oktober 2025 das echte Zyklushoch war.
Was das Chart aktuell sagt
Allerdings sieht das aktuelle Chart nicht eindeutig wie ein abgeschlossenes Blow-Off-and-Collapse-Muster aus. Es sieht eher nach einem größeren Reset innerhalb einer höherzeitlichen Struktur aus, die immer noch steigt.
Wenn diese Lesart Bestand hat, könnte der Boden in Wochen bis zu einigen Monaten rather als Ende 2026 eintreten.
Die Chartsignale, die einen Boden bestätigen würden, sind ein starker wöchentlicher Schlusskurs, eine Rückeroberung nahegelegener Widerstandslevels und ein nach oben drehender wöchentlicher RSI. Keines davon ist bisher eingetreten.
Bitcoin bei 71.000 US-Dollar ist günstiger als in der Nähe der Höchststände, aber Analysten sehen noch keinen sauberen, hochvertrauenswürdigen Tiefststand.
Abschließende Gedanken
Anleger, die auf einen Boden achten, sollten in Preiszonen rather als in einzelnen Zielen denken. Der bullische Fall ist ein flacher Tiefststand nahe 68.000–74.000 US-Dollar. Der Basisfall bleibt 58.000–68.000 US-Dollar. Unterhalb von 48.000 US-Dollar würde das Bild eher nach einem echten Bärenmarkt als nach einer Korrektur aussehen.
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