TLDR
- AMD verhandelt über den Verkauf von 10.000 MI355 KI-Chips an das südkoreanische Startup Upstage.
- AMD CEO Lisa Su traf letzte Woche in Seoul Upstage CEO Sung Kim, um den Deal zu besprechen.
- Upstage möchte sich von Nvidia diversifizieren, das Südkoreas KI-Chip-Angebot dominiert.
- Upstage nimmt an einem von der Regierung unterstützten KI-Wettbewerb teil, der den Spitznamen „AI Squid Game“ trägt.
- Das Unternehmen entwickelt ein KI-Modell mit 200 Milliarden Parametern vor einer Bewertungsrunde im Sommer.
(SeaPRwire) – AMD verhandelt über die Lieferung von 10.000 seiner MI355 KI-Beschleuniger an das südkoreanische KI-Startup Upstage – ein Deal, der einen der größeren Erfolge des Chipherstellers auf Asiens boomendem KI-Markt markieren könnte.
Korean AI startup Upstage is in discussions with AMD to buy 10,000 of its latest AI accelerators as part of an effort to bring large-scale compute into the country https://t.co/PmSjPo7i85
— Bloomberg (@business) March 23, 2026
Upstage CEO Sung Kim bestätigte die Gespräche, nachdem er letzte Woche in Seoul AMD CEO Lisa Su getroffen hatte. „Wir haben viele Nvidia-Chips in Korea, aber wir wollen uns auf andere Chips, einschließlich derer von AMD, diversifizieren“, sagte Kim am Montag gegenüber Bloomberg Television.
Advanced Micro Devices, Inc., AMD

Die Gespräche finden statt, während die Nachfrage nach KI-Rechenleistung in ganz Asien weiter steigt und Bedenken hinsichtlich des Angebots und der Preisgestaltung von Nvidia Unternehmen dazu drängen, nach Alternativen zu suchen.
Für AMD wäre ein Auftrag über 10.000 Chips mehr als nur eine Verkaufszahl. Es wäre ein Fuß in einem Markt, den Nvidia derzeit dominiert.
AMD fordert Nvidias Dominanz in Korea heraus
Upstage ist eines von vier Teams in einem staatlich unterstützten Wettbewerb zum Aufbau des führenden nationalen KI-Modells Südkoreas. Der Wettbewerb – nach der Netflix-Show „AI Squid Game“ genannt – wird unter der Aufsicht des südkoreanischen Ministeriums für Wissenschaft und IKT durchgeführt.
Die Teams werden alle sechs Monate bewertet, und die stärksten Teilnehmer erhalten Zugang zu mehr High-End-Nvidia-GPUs. Südkorea plant, bis Anfang nächsten Jahres zwei Finalisten auszuwählen.
Um im Rennen zu bleiben, baut Upstage ein großes Sprachmodell mit rund 200 Milliarden Parametern, das auf die nächste Bewertungsrunde in diesem Sommer abzielt. Diese Art von Arbeitslast erfordert eine ernsthafte Recheninfrastruktur.
Der Einsatz von AMD-Chips würde Upstage helfen, diese Kapazität zu sichern und gleichzeitig die Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten zu verringern.
Upstage zielt auf kostengünstige KI im großen Maßstab ab
Über den Wettbewerb hinaus hat Upstage die internationale Expansion im Blick. Das Unternehmen zielt auf Märkte wie die VAE und Vietnam mit „souveränen KI“-Systemen ab – Modellen, die innerhalb der Landesgrenzen laufen, um Daten und Infrastruktur lokal zu halten.
Effizienz ist ein Kernbestandteil dieses Angebots. Da kostengünstigere KI-Modelle aus China weltweit an Bedeutung gewinnen, strebt Upstage an, Hochleistungs-Ergebnisse zu einem wettbewerbsfähigen Preis zu liefern. Eine Mischung aus AMD- und Nvidia-Hardware könnte dabei helfen, dieses Gleichgewicht zu erreichen.
Sollte der Deal zustande kommen, wäre dies ein echter Test dafür, ob AMDs MI355 in einer anspruchsvollen, risikoreichen Produktionsumgebung bestehen kann.
Die AMD-Aktie war am Sonntag um rund 1,92 % gefallen. Die Konsensbewertung der Wall Street für AMD liegt bei „Moderate Buy“, basierend auf 21 Kauf- und 8 Halteempfehlungen in den letzten drei Monaten. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt bei 284,96 US-Dollar, was ein Aufwärtspotenzial von etwa 41 % gegenüber dem aktuellen Niveau impliziert.
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