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Die denkwürdigsten Momente der letzten Olympischen Winterspiele in Cortina

Yevgeny Grishin aus Russland gewinnt das 500-Meter-Ereignis im Eisschnelllauf bei den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina, Italien.

(SeaPRwire) –   Die Olympischen Winterspiele 2026 in Cortina werden das dritte Mal sein, dass Italien die Veranstaltung ausrichtet, und das erste Mal, dass Mailand eine Olympiade ausrichtet.

Das letzte Mal, dass Cortina d’Ampezzo die Olympischen Winterspiele ausgerichtet hat, war 1956 (26. Januar bis 5. Februar). Die Spiele umfassten 821 Athleten und 24 Disziplinen wie Bobsport, , und Alpinskifahren.

Hier ist, was man über diese Veranstaltung wissen sollte.

Meilensteine

Die denkwürdigsten Momente der Olympischen Winterspiele 1956 stammen wohl von den weiblichen Teilnehmerinnen. 

Tenley Albright bei den Olympischen Vorbereitungen

Weniger als zwei Wochen vor dem Wettbewerb erlitt Tenley Emma Albright, eine Überlebende, eine schwere Verletzung, als ihr linker Schlittschuh ihr rechtes Knöchelgelenk bis zum Knochen durchschnitt. Dennoch war sie entschlossen, zu konkurrieren, und ihr Arztvater flog mit ihr herüber, um ihre Verletzung zu versorgen. „Ich werde skaten, selbst wenn das Bein gebrochen ist“, sagte sie damals zu TIME. Albright wurde später die erste amerikanische Frau, die eine olympische Goldmedaille in gewann. „Sie bewegte sich, als hätte ihr Bein nie verletzt gewesen, und drehte sich durch ihre komplizierte Routine“, berichtete TIME. NBC berichtet, dass die Olympischen Winterspiele 1956 das letzte Mal waren, dass Disziplinen im Freien stattfanden.

Die Schweizerin Madeleine Berthod wurde Weltmeisterin in an ihrem 25. Geburtstag, als sie eine olympische Goldmedaille gewann. Sie gilt als die größte weibliche Schweizer Skifahrerin ihrer Generation; ihr Vorsprung (4,7 Sekunden) war viermal größer als der jeder anderen Frau in der Geschichte der Disziplin, so die offizielle der Olympischen Spiele. Nach den Spielen heiratete sie, bekam drei Kinder und wurde Tierärztin.

Bei den Männern gewann der sowjetische Yevgeny Romanovich Grishin, ein Goldschmied, 1956 zwei Goldmedaillen – im 1500-Meter- und im 500-Meter-Lauf, wo er einen neuen Rekord aufstellte. Der 25-Jährige erhielt den Spitznamen „Greyhound of the Ice“. Hayes Alan Jenkins gewann Gold im Eiskunstlauf und heiratete später die Silbermedaillengewinnerin der Spiele, Carol Heiss.

Hayes Allen Jenkins hebt Carol Heiss

Ein weiterer herausragender männlicher Athlet war Anton „Toni“ Sailer, bekannt als „The blitz from Kitz“ und damals der größte Alpinskifahrer in der Olympischen Geschichte. Er gewann alle drei alpinen Disziplinen bei den Olympischen Winterspielen 1956 im Alter von nur 21 Jahren. Neben den Pisten war er Filmschauspieler und stürzte die Hänge von Piz Gloria als Stunt-Double für George Lazenbys James Bond in 007-On Her Majesty’s Secret Service hinunter. 

Toni Sailer hält einen Handschuh im Mund

Durchführung der Olympischen Winterspiele 1956 in Cortina

Die Olympischen Winterspiele 1956 sollten eigentlich 1944 stattfinden, wurden aber wegen abgesagt. Und sie standen fast wieder in Gefahr, abgesagt zu werden, weil es in der Vorlaufzeit zur großen Veranstaltung ungewöhnlich warm war.

Wie TIME damals berichtete: „Tage lang helles Sonnenschein weichte die Skipisten auf. Matsch füllte Cortinas Straßen. Flaggen der konkurrierenden Nationen hingen schlaff in der warmen Luft. Als die Bobbahn in der Hitze langsam verdarb, entwickelten sich nationale Streitigkeiten darüber, wer die Chance zum Training bekommen sollte. Italienische Alpentruppen standen bereit, Schnee von kälteren Hängen zu transportieren.“

Auf dem Höhepunkt des debütierte das bei den Olympischen Winterspielen und dominierte die Spiele: Es gewann die meisten Medaillen (16) und besiegte sogar die Kanadier im Eishockey.

Es waren die ersten Olympischen Winterspiele, die live in Schwarz-Weiß in acht Ländern übertragen wurden. Dadurch etablierten die Spiele von 1956 Cortinas Ruf als erstklassiges Wintersportziel.

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