TLDRs;
- JPMorgan-Aktien steigen leicht, da Family Offices starkes Interesse an KI-Investitionen zeigen.
- Umfrage zeigt, dass 65 % der Family Offices KI priorisieren, tatsächliche Allokationen bleiben jedoch weitgehend in börsennotierten Wertpapieren.
- Trotz Interesse an KI-Infrastruktur berichten fast 80 % der Family Offices von keinen direkten Allokationen.
- Investoren berücksichtigen zunehmend Rechenzentren und Goldbestände, während Krypto-Exposures minimal bleiben.
(SeaPRwire) – Die Aktien von JPMorgan (JPM) stiegen am Montag leicht an, da eine Umfrage ergab, dass künstliche Intelligenz zu einem führenden Anlagethema unter Family Offices weltweit geworden ist. Die Studie, die von Mai bis Juli 2025 durchgeführt wurde und 333 Family Offices aus 30 Ländern befragte, ergab, dass 65 % der Befragten KI als Top-Priorität für zukünftige Investitionen identifizieren.
Trotz des Enthusiasmus zeigte die Umfrage eine Diskrepanz zwischen Absicht und Handlung. Die meisten Family Offices hielten die tatsächlichen KI-Allokationen begrenzt und konzentrierten sich weitgehend auf börsennotierte Wertpapiere anstatt auf Risikokapital- oder Wachstumsfinanzierungen. Mehr als die Hälfte der Befragten berichtete über keine Exposition gegenüber KI-bezogenen Venture- oder Growth-Equity-Investitionen, was einen vorsichtigen Ansatz bei den Ultrareichen unterstreicht.
Interesse an Infrastruktur steigt, aber Investitionen bleiben zurück
Während die Nachfrage nach KI eindeutig steigt, bleiben direkte Investitionen in unterstützende Infrastrukturen minimal. Laut JPMorgan berichten 79 % der Family Offices von keinen Allokationen in KI-Infrastruktur-Assets, auch wenn das Interesse an Rechenzentren und verwandten Einrichtungen wächst.

Analysten deuten darauf hin, dass diese Lücke sowohl die hohen Kosten als auch die Komplexität von Investitionen in physische Vermögenswerte wie Hyperscale-Rechenzentren, Kraftwerke und Übertragungsleitungen widerspiegelt.
Ein Hyperscale-KI-Rechenzentrum, das massive Rechenlasten bewältigen kann, kann Strom verbrauchen, der dem von 100.000 Haushalten entspricht. Da die globale Nachfrage nach KI-Computing steigt, wird prognostiziert, dass diese Einrichtungen in den nächsten zehn Jahren den Energieverbrauch erheblich steigern werden, was Möglichkeiten für private Investitionen in Energie und Infrastruktur schafft.
Gold gewinnt an Bedeutung, während Krypto-Exposures niedrig bleiben
Die Umfrage hob auch eine Verschiebung bei traditionellen Absicherungen und alternativen Vermögenswerten hervor. Während Kryptowährungen weitgehend vermieden werden und 89 % der Family Offices keine Exposition meldeten, hat Gold ein erneutes Interesse erfahren, insbesondere bei denen, die sich Sorgen über geopolitische Risiken machen.
Dieser Trend signalisiert einen selektiven Ansatz bei alternativen Anlagen, der spekulative Technologiewetten mit greifbaren, historisch stabilen Vermögenswerten ausbalanciert.
Artificial intelligence tops the investment priority list for family offices globally, a survey from JPMorgan’s private bank shows
— Bloomberg (@business)
Interessanterweise nutzen einige Family Offices KI nicht nur als Anlagethema, sondern auch als Werkzeug zur Verbesserung interner Abläufe. Aufgaben wie Datenanalyse, Workflow-Automatisierung und prädiktive Modellierung werden zunehmend übernommen, was es den Unternehmen ermöglicht, operative Werte aus KI zu ziehen, ohne signifikante Eigenkapitalbeteiligungen einzugehen.
Das KI-Investitionsparadoxon
Trotz des Schlagzeilen-Fokus auf KI stellen Experten fest, dass die Mehrheit der Exposition von Family Offices immer noch in börsennotierten Wertpapieren konzentriert ist. Dieses „KI-Investitionsparadoxon“ verdeutlicht den Unterschied zwischen thematischem Interesse und tatsächlicher Kapitalallokation.
Im Vergleich zu Umfragen von, die zeigten, dass einige Family Offices aktiv in Kryptowährungen und KI-Startups investieren, spiegelt die JPMorgan-Umfrage ein konservativeres Segment wohlhabender Investoren wider, von denen viele Nettovermögen von über 1 Milliarde US-Dollar verwalten.
Da KI weiterhin Branchen transformiert, könnte der Druck auf Family Offices wachsen, über börsennotierte Wertpapiere hinauszugehen. Investoren erkennen zunehmend, dass Möglichkeiten in Rechenzentren, Energieinfrastruktur und anderen KI-Enablern gering korrelierte Renditen im Vergleich zu traditionellen Aktienmärkten bieten könnten.
Für JPMorgan hat dieses anhaltende thematische Interesse an KI-Infrastruktur mit moderaten Gewinnen seiner Aktie zusammengefallen, was die Optimismus der Anleger in die Forschungseinblicke und die beratende Rolle des Unternehmens widerspiegelt.
Fazit
Die Umfrage von unterstreicht einen wachsenden Trend: Family Offices sind an KI interessiert, aber vorsichtig in der Ausführung. Das Interesse an Infrastruktur und operativen Anwendungen steigt, doch die tatsächlichen Investitionsallokationen bleiben begrenzt, was auf einen sorgfältigen, gemessenen Ansatz bei den Ultrareichen hindeutet.
Währenddessen zieht Gold weiterhin Aufmerksamkeit auf sich, Kryptowährungen bleiben außen vor und die Aktie des Unternehmens bewegt sich moderat als Reaktion auf diese Markteinblicke.
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